Katzenhilfe Hoyerswerda e.V
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Haustierregistrierung

Tagtäglich wird  eine große Anzahl von Haustieren als vermisst gemeldet. Jahr um Jahr verschwinden über 300.000 Haustiere - nicht alle verunglücken oder werden von Tierfängern eingefangen.

Die meisten Tiere tauchen irgendwann wieder in Vorgärten, in Tierheimen, bei Tierschutzorganisationen oder in Tierkliniken auf. Oft ist es nicht möglich, die Besitzer zu identifizieren, da die Tiere leider nicht unverwechselbar gekennzeichnet sind.

Registrierung mittels Mikrochip

Der sicherste Weg der Identifizierung Ihrer Katze - und damit auch die beste Möglichkeit zur Kontaktaufnahme mit Ihnen, dem Besitzer - ist die Kennzeichnung mittels eines Mikrochips (eines so genannten Transponders). Dieser Mikrochip ist nicht größer als ein Reiskorn und besteht aus einer gewebeverträglich beschichteten Glaskapsel, die einen Mikrochip mit Antenne enthält. Der Mikrochip trägt einen unveränderlichen Zahlencode, der nur einmal vorkommt. Dieser Zahlencode kann mit einem

speziellen Lesegerät, über das inzwischen viele praktizierende Tierärzte, Amtstierärzte und Tierheime verfügen, abgelesen werden. Der Transponder ist dabei absolut passiv, verfügt über keine eigene Energie und strahlt nicht. Nur während des Lesevorgangs werden vom Lesegerät elektromagnetische Wellen ausgesandt, die den Transponder kurzzeitig aktivieren, um den Code abzurufen.

Seit Einführung des ISO-Standards für Transpondersysteme setzt sich dieses sichere Verfahren mehr und mehr zur Kennzeichnung von Katzen, Hunden und anderen Tieren durch. Jeder ISO-Transponder kann mit jedem ISO-Lesegerät unabhängig vom Gerätehersteller abgelesen werden. Der Transponder wird mit einer sterilen Kanüle injiziert. Dafür ist eine Narkose oder Lokalbetäubung der Katze in der Regel nicht erforderlich.

Registrierung mittels Tätowierung

Man kann seine Katze jedoch auch durch eine Tätowierung im Ohr registrieren. Die Anbringung der Tätowierung erfolgt allerdings unter Vollnarkose. Dabei wird eine einmalige Nummer ins Ohr der Katze tätowiert. Und dann eine grüne oder eine schwarze Paste in die Ohren geschmiert, die in die kleinen Tätowierlöcher eindringt und damit die Kennzeichnung bleibend macht. Diese Paste trocknet und bildet einen grünen bzw. schwarzen Film auf der Haut, der nach einiger Zeit von selbst abfällt.

Der Nachteil bei der Tätowierung ist, dass diese nach einer gewissen Zeit meist vollständig vom Fell verdeckt wird und so eventuell noch einmal wiederholt werden muß.

Ganz wichtig: die Registrierung melden!

Nach der Kennzeichnung (Tätowierung oder Mikrochip) muß die Katze unbedingt bei einer Registrierstelle - z.B. bei
Tasso - gemeldet werden. Der Tierarzt wird das in der Regel für Sie mit Ihrer Zustimmung erledigen. Zusammen mit den Daten zu Ihrer Katze wird Ihre Adresse und Telefonnummer dort gemeldet. Unter Berücksichtigung des Datenschutzes werden diese Daten dann bei der Registrierstelle verwaltet. Von der Registrierstelle erhalten Sie als Besitzer dann eine Meldebestätigung und einen Halsbandanhänger, der bei Verwendung zusätzlich auf die Registrierung hinweist.

An folgenden Stellen sollten die Tätowier- bzw. Microchipnummer vermerkt werden: Registrierstelle, Patientenkartei der Tierarztpraxis, Impfpass und - wenn vorhanden - Abstammungsnachweis.